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Security & Plattformbetrieb

Praktische Plattformhärtung für eine selbst betriebene Web-Umgebung: private Administrationswege, reduzierte öffentliche Angriffsfläche, persistente Host- und Docker-Regeln, DNS-Filterung, Monitoring, Backups und nachvollziehbare Betriebsdokumentation.

Öffentliche Zusammenfassung: interne Hostnamen, Adressen, Secrets, Firewall-Details und vollständige Konfigurationen werden nicht veröffentlicht.

Security-Architekturüberblick

Layer-Ansicht der aktuellen Plattform: Public Ingress, privater Management-Pfad, DNS-/Firewall-Kontrollen, Observability, Analytics und Recovery mit klar getrennten Verantwortlichkeiten.

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Security and Platform Operations diagram with access, defense, analytics, observability, operations, and trust boundaries

Aktuelle Kontrollen und Betriebsbausteine

Architektur-Snapshot

  1. Public Web
  2. VPS / Ingress
  3. Tailscale Overlay
  4. Private Proxmox Runtime
  5. Docker Services
Private AccessReduced ExposureFirst-Party AnalyticsMonitoringScheduled Local Backups

Verifiziert sind private Administrationspfade, persistente Host- und Docker-Filterung, Monitoring sowie Anwendungs- und Datenbackups mit isolierter Restore-Probe. Verschlüsselte Sekundärkopien auf Wechselmedien werden operator-gesteuert erstellt; automatische Failover- und vollständige Infrastrukturwiederherstellung sind nicht umgesetzt.

Access & Network

Private Einstiegspfade und kontrollierte Exponierung.

  • Tailscaleprivates Overlay-Netzwerk
  • UFWInterface-basierte Firewall-Regeln
  • Nginx Proxy Managerkontrollierte Reverse-Proxy-Einstiegspunkte

Filtering & Defense

DNS-Filterung, Angriffserkennung und Community Threat Intelligence.

  • Pi-holeDNS-Filterung
  • CrowdSecErkennung und CAPI Threat Intelligence; kein Bouncer aktiv

Analytics & Data

First-Party-Metriken und Speicherkomponenten.

  • Plausible AnalyticsFirst-Party Web Analytics
  • PostgreSQLrelationaler Datenspeicher
  • ClickHouseAnalytics- und Event-Speicher

Observability

Runtime-Sichtbarkeit über Hosts und Services.

  • NetdataEchtzeit-Host-Metriken
  • Uptime KumaService-Verfügbarkeitsprüfungen
  • DozzleContainer-Log-Sichtbarkeit

Operations

Container-Administration und Update-Flow.

  • PortainerContainer-Management
  • WatchtowerContainer-Update-Lifecycle

Security Stack

Netzwerk-Segmentierung

Prinzip: Angriffsfläche minimieren. Impl: Private Overlay-Pfade, workloadnahe Trennung auf Proxmox und kontrollierte Service-Einstiegspunkte statt ungebündelter Direkt-Exponierung.

Firewall-Strategie

Prinzip: Mehrschichtige Abwehr. Impl: Interface-basierte UFW-Regeln, eine persistente DOCKER-USER-Policy, Pi-hole für DNS-Filterung, CrowdSec für Erkennung und Nginx Proxy Manager für gebündelte Service-Exponierung.

Sicherer Fernzugriff

Prinzip: Keine offenen Management-Ports. Impl: Tailscale-Overlay auf WireGuard-Basis für private Administration, konsistente SSH-Pfade und kontrollierten Remote-Zugriff auf interne Plattformen.

Observability

Prinzip: Betriebszustand sichtbar halten. Impl: Netdata für Echtzeit-Metriken, Uptime Kuma für Service-Checks, Dozzle für Live-Logs und Watchtower für den routinemäßigen Container-Update-Lifecycle.

Operative Ergebnisse

  • Die Umgebung kombiniert privaten Tailscale-Ingress, DNS-Filterung, persistente Host- und Docker-Regeln, kontrollierte Service-Exponierung und nachvollziehbare Erkennung statt sich auf einen einzelnen Schutzmechanismus zu verlassen.
  • Metriken, Uptime, Logs, Analytics und der Container-Update-Zyklus sind sichtbar und strukturierter betreibbar, was den Wartungsaufwand für die Self-Hosted-Plattform senkt.

Fallstudien

Mehrschichtige DNS-Filterung & IPS

Herausforderung: Interne Dienste und Clients brauchten Basisschutz gegen unerwünschte Domains und auffällige Zugriffsmuster.

Vorgehen: Pi-hole für DNS-Filterung eingesetzt, CrowdSec für Erkennung angebunden und Service-Zugriffe über definierte Einstiegspunkte gebündelt.

Ergebnis: DNS-Filterung, Detection und Service-Zugriff sind getrennt nachvollziehbar; aktive Blockierung bleibt bis zur verifizierten Bouncer-Konfiguration bewusst ausstehend.

Privater Administrationspfad

Herausforderung: Verteilte Dienste und Dashboards mussten remote administrierbar sein, ohne Management-Flächen breit freizugeben.

Vorgehen: Administration über Tailscale und SSH-Aliasse geführt; öffentliche Zugriffe auf Nutzer-Dienste beschränkt und Management-Flächen privat gehalten.

Ergebnis: Management bleibt vom öffentlichen Web getrennt, während die erreichbaren Dienste klarer betrieben und leichter geprüft werden können.

The Vienna Fortress

Herausforderung: Ein werkzeugorientiertes privates Infrastruktur-Lab wurde mit wachsendem Stack schwerer zu überwachen, abzusichern und im Alltag wartbar zu halten.

Vorgehen: Eine Proxmox- und Docker-Plattform um Nginx Proxy Manager, Pi-hole, CrowdSec, Netdata, Uptime Kuma, Dozzle, Watchtower und Homepage aufgebaut und zusätzlich eine Proxmox-API-Integration für ein React-Dashboard stabilisiert.

Ergebnis: Entstanden ist eine produktionsnähere interne Plattform mit klareren Betriebswegen, zentraler Sichtbarkeit und reduzierter Exponierung.